Windrad-Counter Austria: 1447 Windräder | 4221 MW | 2.7 Mio Haushalte versorgt | 39.015 GWh gestern produziert

IRENA-Report bestätigt: Windkraft ist 53 % günstiger als fossile Alternativen

29.07.2025

"Länder, die an fossilen Brennstoffen festhalten, schützen nicht ihre Wirtschaft - sie sabotieren sie!" UN-Generalsekretär Antonio Guterres

Ein neuer Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zu den Stromgestehungskosten 2024 zeigt: Erneuerbare Energien bleiben weltweit die kostengünstigste Option zur Stromerzeugung. Der Bericht unterstreicht, dass technologische Innovationen, wettbewerbsfähige Lieferketten und Kostenvorteile für Unternehmen zu weiteren Kostensenkungen beigetragen haben.

Im Jahr 2024 waren Photovoltaikanlagen (PV) im Durchschnitt 41 % günstiger als die kostengünstigsten fossilen Alternativen. Noch deutlicher fiel der Vorsprung bei der Windkraft an Land aus: Onshore-Windprojekte waren im Schnitt 53 % günstiger. Mit Stromgestehungskosten von lediglich 0,034 USD/kWh blieb die Windenergie an Land damit die preiswerteste Form neuer erneuerbarer Stromerzeugung – gefolgt von der Solarenergie mit 0,043 USD/kWh.

Der Zubau von 582 Gigawatt erneuerbarer Kapazität im Jahr 2024 führte zu erheblichen Einsparungen: Der vermiedene Verbrauch fossiler Brennstoffe entspricht einem Gegenwert von rund 57 Milliarden US-Dollar. Besonders bemerkenswert: 91 % der neu in Betrieb genommenen Projekte mit erneuerbaren Energien waren wirtschaftlicher als jede neue fossile Alternative.

Erneuerbare Energien sind nicht nur im direkten Kostenvergleich überlegen – sie reduzieren zudem die Abhängigkeit von internationalen Energiemärkten und stärken die Versorgungssicherheit. Die wirtschaftlichen Argumente für den Ausbau der Erneuerbaren waren noch nie so überzeugend wie heute. 2023 zeichnete sauberer Strom für ein Drittel des Bruttoinlandprodukts der EU verantwortlich.