Windmenschen
30.09.2011
Christine Weiß: Grundsätzlich war es für mich schon früh klar, dass es eine Alternative zum gängigen Konzept geben muss. Bereits bei der Abstimmung über Zwentendorf wusste ich, dass die Energienutzung so nicht gehen wird. Wie kann man Energie erzeugen, ohne zu wissen, was mit dem Müll passieren soll? In die Windenergie bin ich, wie so viele, hineingestolpert. Wir haben die Entwicklung der Windenergie in Österreich eigentlich von Beginn an mitverfolgt. Mit der Inbetriebnahme des Windparks Pottenbrunn 1998 war der Grundstein gelegt seitdem ist die Windenergie nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.
Am Anfang hatten wir viele Schulklassen und Besuchergruppen, die kamen, um sich die Windkraftanlagen anzuschauen das war damals ja etwas Brandneues. Ich traf viele Menschen, die begeistert waren von der Idee, Windenergie zur Stromerzeugung zu nutzen dass das überhaupt möglich ist und dass es in Österreich umgesetzt wird. Zum anderen gab es natürlich auch Skeptiker, vor allem in technischer und finanzieller Hinsicht frei nach dem Motto: Wie soll das in Österreich funktionieren?
Es gibt natürlich viele Menschen, die mit einseitigen und vorgefassten Meinungen kommen. In persönlichen Gesprächen kann ich aber viele sachliche Informationen einbringen, sodass sie ihre Sichtweise erweitern können. Damals wie heute sind vor allem die Skeptiker letztendlich sehr verwundert, dass die Windkraft tatsächlich funktioniert und dazu auch noch leise und ungefährlich ist.
Die meisten Menschen, die ich getroffen habe, sind grundsätzlich positiv eingestellt. In vielen Gesprächen hat sich ergeben, dass negative Meinungen oft auf Fehlinformationen oder ungenügenden Sachkenntnissen beruhen. Die Besichtigung von Anlagen vor Ort hat bei vielen Menschen einen positiven Eindruck hinterlassen und sie vor allem dabei unterstützt, sich eine eigene Meinung zu bilden. Oft muss man hier gar nicht viel erklären, denn der Anblick einer funktionierenden Anlage spricht für sich selbst.
Nein, absolut nicht. Die Windenergie nutzt die Natur auf eine sehr schonende Weise.
Ja, denn meiner Meinung nach ist diese Art der Energieerzeugung die derzeit umweltverträglichste, und sie ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Bei der Stromproduktion mit Windkraft fallen keine Schadstoffe an, sie ist dezentral und somit auch weniger von Ausfällen oder durch Netzverluste geprägt.
Für mich ist das Gesetz ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Windenergie ermöglicht es uns, hier in Österreich die Eigenversorgung bei der Stromproduktion zu erhöhen, und macht uns unabhängiger vom Ausland sie bringt uns der Energieautarkie näher. Der wirtschaftliche Nutzen bleibt in Österreich und erhöht die inländische Wertschöpfung und die Kaufkraft. Über Steuern geht das Geld wieder zurück an den Staat und kommt somit im Kreislauf uns allen zugute. Schlussendlich aber erfolgt die Nutzung der Windenergie, ohne eine natürliche Ressource zu verbrauchen Ressourcen werden nur genutzt, nicht verbraucht.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christine und Karl Weiß, dass sie der IG Windkraft immer wieder die Möglichkeit bieten, bei Besichtigungen ihrer Windkraftanlagen Politiker, Entscheidungsträger, Journalisten und viele andere mehr mit der praktischen Seite der Windkraft vertraut zu machen.
Bildungsauftrag für die Windenergie
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