Windrad-Counter Austria: 1447 Windräder | 4221 MW | 2.7 Mio Haushalte versorgt | 6.267 GWh gestern produziert

Energie trifft Mobilität: Das war die 22. Branchenplattform Windenergie bei der ÖBB-Infrastruktur AG

21.10.2025

Die 22. Branchenplattform Windenergie führte Österreichs Windbranche am 20. Oktober in die “Open Innovation Factory“ der ÖBB-Infrastruktur AG in Wien – ein Ort, der wie geschaffen ist für Innovation, Vernetzung und den gemeinsamen Blick nach vorn.

Rückblick auf einen Tag voller Energie und Ideen

“Wie gelingt die zügige Reise hin zu sauberem, heimischem Strom – als elektrischer (Im)Puls-Schlag der Regionen?“ - darüber diskutierten Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wie Österreich den Ausbau der Windenergie und die Elektrifizierung der Versorgung “auf Schiene” bringen kann.

Nach der Begrüßung durch IG-Windkraft-Präsident Josef Plank und Martin Krill, stellvertretender Firmenbeiratsvorsitzender, eröffnete DI Dr. Johann Pluy, Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG, die Veranstaltung mit einer Keynote über die Rolle der ÖBB als größter E-Mobilitätsanbieter des Landes – und als wichtiger Partner für sauberen, regional erzeugten Strom.

Zentrale Themen und Impulse des Tages

Ein breites Themenfeld spannte sich über den Tag hinweg:

  • Flächenkonkurrenz und Raumplanung:
    Univ.-Prof. Gernot Stöglehner (BOKU) und Mag. Thomas Hansmann (NÖ Umweltanwalt) beleuchteten die Herausforderungen und Lösungen rund um Flächenkonkurrenz in Österreich – ein Schlüsselthema für den weiteren Ausbau der Windenergie.

  • Statusupdate der Branche:
    Florian Maringer, Geschäftsführer der IG Windkraft, gab einen Überblick über die aktuelle Lage der Windenergie in Österreich. Dabei wurde klar: Die Branche steht trotz Hürden bereit, Milliarden in sauberen, heimischen Strom zu investieren.

  • Neue Mitglieder im Firmenbeirat:
    Mit der Volksbank Niederösterreich, Niederhuber & Partner Rechtsanwälte, TPA Steuerberatung und SANY Renewable Energy Germany begrüßte die IG Windkraft vier neue Firmenbeiratsmitglieder. Ihre Expertise stärkt das Netzwerk der Windbranche weiter.

Am Nachmittag ging es in parallelen Sessions in die Tiefe:

  • Update zu ElWG und EABG – rechtliche Rahmenbedingungen, die den Weg in eine erneuerbare Zukunft ebnen sollen.

  • Erneuerbare und Wettbewerbsfähigkeit – wie Elektrifizierung und saubere Energie die Bezahlbarkeit sichern können.

  • Verfahrensbeschleunigung – ein entscheidendes Thema, das Univ.-Prof. Wilhelm Bergthaler mit klaren Lösungsansätzen beleuchtete.

  • Batteriespeicher und Finanzierung – praxisnahe Einblicke in Marktchancen und Strategien, präsentiert von Lukas Stühlinger (FINGREEN) und Carina Leinfellner (ÖBB-Infrastruktur).

Ausblick: Gemeinsam auf Schiene in Richtung Energiezukunft

Die Branchenplattform zeigte eindrucksvoll, wie eng Energie und Mobilität miteinander verbunden sind – und dass die Windkraft eine tragende Säule für die Elektrifizierung Österreichs bildet.
Mit klaren rechtlichen Signalen, innovativen Partnerschaften und einer starken Gemeinschaft aus Betreiber:innen, Planer:innen und Dienstleister:innen steht die Branche bereit, Österreich unabhängiger und klimafreundlicher zu machen.

“Jedes einzelne Windrad macht uns unabhängiger von fremden Öl- und Gas-Diktaturen. Alle Windräder gemeinsam sind ein Wirtschaftsmotor – besonders für die Regionen abseits der Städte”, so das Fazit von IG-Windkraft-Präsident Josef Plank.

Pressemeldung zur Veranstaltung

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