Windrad-Counter Austria: 1447 Windräder | 4221 MW | 2.7 Mio Haushalte versorgt | 48.902 GWh gestern produziert

Karlheinz Wex, Plansee Group

„Die Tiroler Industrie benötigt für eine wettbewerbsfähige Produktion günstigen und sauberen Strom. Regenerative Energiequellen können einen wichtigen Beitrag für eine sichere, nachhaltige und unabhängige Stromversorgung leisten – auch die Windkraft.“

Karlheinz Wex, Plansee Group

Barbara Thaler

“Wer die Energiezukunft Tirols sichern will, muss technologieoffen denken. Neben Wasser- und Sonnenkraft kann auch die Windkraft einen Beitrag zur Energieautonomie und Versorgungssicherheit leisten.”

Barbara Thaler, Präsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer

Rupert Ebenbichler

„Die Windkraft ist ein wichtiger Baustein, um Tirol auch im Winter zuverlässig mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Sie bildet zusammen mit Wasserkraft und Photovoltaik den Strommix, der Tirol bis 2050 energieautonom und frei von fossilen Energieträgern macht.“

Rupert Ebenbichler, Energieagentur Tirol

Sonja Föger-Kalchschmied

„Der ÖGB Tirol bekennt sich zu einem nachhaltigen Energiemix aus Wasser-, Sonnen- und Windkraft. Auch Windenergie sollte in Tirol ergebnisoffen geprüft werden – unter klaren sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“

Sonja Föger-Kalchschmied, Landesvorsitzende ÖGB

Martin Mayerl

„Als Energiesprecher der Tiroler Volkspartei stehe ich zu 100 % hinter dem Ausbau von erneuerbaren Energien. Windkraft kann auch in Tirol einen Beitrag zur Schließung der Winterstromlücke leisten. Entscheidend für eine Umsetzung sind Wirtschaftlichkeit, Naturverträglichkeit und Einvernehmen zwischen den Gemeinden und der betroffenen Bevölkerung.“

Martin Mayerl, Energiesprecher ÖVP Tirol

Heinz Fuchsig

„Windkraft ist Winterkraft, während Wasserkraft und PV Sommerenergie liefern, jeder Skitourengeher kennt die vielen abgeblasenen Rücken und Pässe. Tirol hat die weltbesten Wärmepumpenfirmen und verbrennt noch am meisten Öl, da gewinnen wir vielfach beim Umstieg. Tirol braucht endlich sauberen, eigenen Strom im Winter! (Um den Jahreswechsel hatten wir teils unter 15 % des Stroms aus Wasserkraft und 40% aus Wind). Tirol bietet zahlreiche Standorte, die mehr als die nötigen 500 m entfernt von Siedlungen sind, bereits mit Liften, Motorradstrecken oder Hochspannungsleitungen verändert sind. In der Steiermark hat man den ersten Bergwindpark schon zweimal erweitert, weil mehr Touristen als früher kommen und sich Birk- und Auerhähne durch Ausgleichsmaßnahmen verdreifacht haben. Es gibt diese Synergie zwischen Mensch – seinen Bedürfnissen, Natur- und Umweltschutz!“

Heinz Fuchsig, Umweltmediziner

Stefan Garbislander

„Die Windkraft ist neben PV und Wasserkraft die dritte wesentliche Säule der Energiewende - auch für Tirol. Wer es ernst mit dem Klimaschutz meint, muss das vorhandene Potenzial der Windkraft nutzen.“

Stefan Garbislander, Standortanwalt

Christian Kovacevic

„Zum Erreichen der Energieautonomie in Tirol müssen alle Varianten von erneuerbaren Energieformen berücksichtigt werden - dazu gehört auch die Windkraft. Allerdings nur dort, wo es technisch und ökonomisch Sinn macht. Jedenfalls immer im Einklang mit Natur und Umwelt, sowie gemeinsam mit der Bevölkerung." - Christian Kovacevic, Landtagsabgeordneter und Energiesprecher der SPÖ Tirol.”

Christian Kovacevic, Energiesprecher SPÖ Tirol

Max Kloger

„Die Tiroler Industrie unterstützt den Ausbau der Windkraft, denn ein breiter Energiemix macht unseren Standort widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger. Unsere landesweite Umfrage zur Tiroler Energieversorgung der Zukunft aus dem Jahr 2025 belegt mit 57 Prozent Zustimmung die klare Unterstützung der Bevölkerung, dieses heimische Potenzial endlich zu nutzen. Jede im Land produzierte Kilowattstunde stärkt unsere Versorgungssicherheit und macht uns unabhängiger von Importen.“

Max Kloger, Präsident Industriellenvereinigung Tirol

Karl-Josef Schubert

„Alle Maßnahmen, die der Energieautonomie unseres Landes dienen, sind grundsätzlich auf ihre Machbarkeit zu prüfen. Die Windkraft kann und soll ein Bestandteil des erneuerbaren Energiemix im Land Tirol werden.“

Karl-Josef Schubert, Präsident Gemeindeverband Tirol

Franz Hörl

„Für einen starken Wirtschafts- und Tourismusstandort Tirol braucht es eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Dafür müssen erneuerbare Technologien sachlich und ergebnisoffen geprüft werden. Es ist höchste Zeit, dass sich auch in Tirol Windräder drehen.“

Franz Hörl, Seilbahnunternehmer, Nationalrat

Michael Mairhofer

„Für die Industrie in Tirol ist das Vorhandensein einer stabilen Stromversorgung zu planbaren Preisen ein zentraler Standortfaktor. Durch eine möglichst hohe Energieautonomie können diese Anforderungen besser erfüllt werden. Strom aus Windkraft kann dazu einen Beitrag leisten.“

Michael Mairhofer, Geschäftsführer IV Tirol

Michael Kraxner

„Die Windkraft ist winterlastig und passt wunderbar in unser Portfolio."

Michael Kraxner, Vorstandsmitglied TIWAG

Viktoria Auer WWF Österreich

“Eine naturverträgliche und erneuerbare Energieversorgung ist ein Schlüsselfaktor für eine lebenswerte Zukunft. Denn Österreich deckt immer noch zwei Drittel seines Energiebedarfs mit importierten fossilen Energieträgern. Maßnahmen wie ein konsequenter Verschwendungsstopp, eine effiziente Energienutzung und der Ausbau naturverträglicher Erneuerbarer sind daher unverzichtbar. Neben der Photovoltaik ist dafür in Österreich auch die Windenergie wichtig: Sie hat ihren Platz in naturschutzfachlich geeigneten Zonen, die sorgfältig ausgewählt werden müssen.”

Viktoria Auer, Klima- und Energieexpertin WWF Österreich

Marlene Buchinger

"Die letzten Jahre haben schmerzlich gezeigt, was uns die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern kostet. Windenergie trägt zu Preisstabilität bei und schafft gleichzeitig zukunftsfähige Arbeitsplätze. Beides stärkt den Standort Tirol. Windenergieprojekte unterliegen strengsten Umweltschutzauflagen und sind Sinnbild für moderne und umweltbewusste Regionen. Was überall anders längst möglich ist, wird auch in Tirol Realität werden."

Marlene Buchinger, RestartThinking Institut

Helga Brunschmid

“Der Ausspruch "Windenergie” ist “Winterenergie" hat mich sehr beeindruckt. Gerade im Winter, wo wir am meisten Energie brauchen und  die PV-Anlagen oft unter Schnee keine Leistung bringen, könnte die Windkraft eine schlagkräftige Alternative darstellen. Besonders auf Berggipfeln, die schon über passende Infrastruktur verfügen, sollte diese Möglichkeit auf jeden Fall in Betracht gezogen werden.”

Helga Brunschmid, Vizepräsidentin Landwirtschaftskammer Tirol

Windkraftnutzung in Tirol

Warum sollte in Tirol die Windenergie zur Stromerzeugung genutzt werden? 

  1. Windkraft als Boost für die Tiroler Wirtschaft 

    Wie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler immer wieder betont, überweist Tirol jährlich 2 Milliarden Euro für fossile Energien ins Ausland. 70 % davon fallen im Winterhalbjahr an. Genau dann, wenn die Windkraft den meisten Strom erzeugt. Jedes Windrad reduziert gerade im Winter die Importe, erhöht die regionale Wertschöpfung, stärkt die Finanzkraft der Standortgemeinde, produziert günstigen Strom und macht den Wirtschaftsstandort attraktiver, denn die Gemeinden werden für die Windradstandorte finanziell abgegolten. Darüber hinaus erhält die Bevölkerung in den allermeisten Fällen die Möglichkeit günstigeren Windstrom zu beziehen. Zu guter Letzt profitiert auch die Industrie in der Region vom günstigen Windstrom.

  1. Jedes Windrad macht Tirol unabhängiger – vor allem im Winter 
    Jede Kilowattstunde aus Tiroler Windkraft senkt Tirols Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, die oft aus instabilen Regionen oder von fremden Öl- und Gasmächten kommen. „Unser Wasser, unser Wind" – Tirol macht sich seinen Strom selbst, im Sommer wie im Winter. Zusätzlich entlastet das das Stromnetz. Daher sind Windräder ein Symbol für Unabhängigkeit. 

Windpark Oberzeiring im Winter

Windräder gemeinsam mit Kühen am Berg

  1. Aus der Region für die Region 
    Strom aus Windkraft wird direkt vor Ort produziert und trägt so zu einer sauberen und sicheren Versorgung der Tiroler Bevölkerung und der Tiroler Wirtschaft bei. 

  1. Windkraft ist Tiroler Winterstrom 
    Im Zusammenspiel mit Sonne und Wasser stärkt die Windkraft Tirols Versorgungssicherheit über das ganze Jahr. Besonders in den Wintermonaten schließt sie die Lücke, wenn weniger Strom aus Sonne und Wasser zur Verfügung steht. Außerdem unterstützt die Windkraft den Wintertourismus auf seinem ökologischen Weg.

Diagramm: Windkraft & Wasser- und Sonnenstrom Produktion

Tabelle: Kosten nach Technologie pro kWh 2010 und 2024

  1. Windkraft zählt zu den günstigsten Stromerzeugungstechnologien 
    Trotz hoher fossiler Subventionen (weltweit mehr als 600 Mrd. Euro 2023 und mehr als 6 Mrd. Euro in Österreich) waren 2024 weltweit 91 % der gesamten neu errichteten Kraftwerksleistung erneuerbare Energien. Quelle: Fraunhofer ISE (S. 2), IRENA (S. 15) 

  1. Je mehr Strom aus Wind und Sonne, desto günstiger der Strompreis 
    Viele Studien haben den Zusammenhang zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Reduktion des Strompreises bestätigt. Eine aktuelle Studie der renommierten, deutschen Energie-Beratung „Enervis“ hat sich die Kostenrelation für Österreich detailliert angesehen: 

    Ohne Windkraft, PV und Kleinwasserkraft wären die Strompreise 2030 wieder auf ähnlich hohem Niveau wie im Krisenjahr 2022. 

    Für Privathaushalte zusätzliche 34 Euro pro Jahr in den letzten Jahren und 73 Euro pro Jahr bis 2030.

    Steigender Gasimportbedarf ohne Erneuerbare: 

    2030: 1,8 Milliarden m³ höher = das entspräche fast dem aktuellen Gas-Gesamtverbrauch aller österreichischen Haushalte (2 Milliarden m³). 

Diagramm: Mehrkosten für Strom Pro Haushalt

  1. Windräder erhöhen die Versorgungssicherheit und stabilisieren das Netz 

    Durch die Stromproduktion im Winter reduzieren Windräder den Stromimport und die Kosten für den Ausgleich. Eine breite Verteilung von erneuerbaren Kraftwerken macht das Stromnetz sicherer und verringert damit auch die Managementkosten. Windräder sind regionale Kraftwerke, was wiederum den Stromnetzausbau reduziert. In Summe erhöhen Windräder die Versorgungssicherheit, stabileren das Stromnetz und reduzieren die Kosten.

Birkwild vor Windradturm
Birkwild vor Windradturm, Foto: Tobias Friedel
  1. Windkraftausbau und der alpine Raum sind gut vereinbar​ 
    Fortschritt und Naturbewahrung können Hand in Hand gehen. Tirol hat das an vielen Stellen gezeigt. Strenge Genehmigungsverfahren garantieren ein umweltverträgliches Nebeneinander. Durch den technischen Fortschritt werden Windkraftanlagen noch effizienter und umweltschonender. ​ 

  1. Windkraftausbau und Tourismus sind gut vereinbar​ 
    Wie internationale Studien zeigen, haben Windparks keinen nennenswerten Einfluss auf den regionalen Tourismus. Windräder können darüber hinaus auch einen positiven Einfluss auf den Tourismus haben, wenn sie in die Tourismuskonzepte der Region eingebunden werden. So ist zum Beispiel auf der Website der Gemeinde Ratten zu lesen: „Die Windkraftanlagen mit ihrer monumentalen Anmutung gehören mittlerweile zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Region.“ Die Gemeinde Ratten ist Teil der Rosegger-Waldheimat die seit Jahren mit sanftem Tourismus wirbt. Auch die Bike-Region Mürztal wurde durch die Integration des Windparks in den Tourenplan stark aufgewertet.

Panoramatafel Mountain wind+bike Pretul
Skigebiet Salzstiegl mit Windrad
Skigebiet Salzstiegl mit Windrad, Foto: Klaus Rockenbauer

In den Steirischen Schigebieten werden Windräder im Winter von den Schifahrer:innen positiv wahrgenommen. 

Wie sieht das Potential der Windkraft in Tirol aus? 

Technisches Potential 

  • Technisches Potential: 1.380 MW

  • Strommenge in Höhe von 3 TWh (50 % des Stromverbrauchs)

  • Windparkfläche: 0,5 % der Tiroler Landesfläche

  • Davon werden lediglich 0,3 % (der Windparkfläche) temporär versiegelt.

  • 99 % der Windparkfläche bleibt land- oder forstwirtschaftlich nutzbar.

Flächennutzung Windpark

Ausbau bis 2030 

30 Windräder mit 300 GWh bis 2030 (entspricht 5 % des Tiroler Stromverbrauchs – ÖNIP-Ziel für Tirol bis 2030).
Ein Vergleich mit dem Burgenland: 
Das Burgenland ist KEIN Wasserkraftland, nutzt aber bereits 40 % seines Wasserkraftpotentials. Im Windbereich hat Tirol da einiges aufzuholen. 
 

30 Windräder mit 300 GWh 

  • 100 Mio. Euro regionale Wertschöpfung bei Errichtung. 

  • 160 Mio. Euro heimische Wertschöpfung durch Betrieb der Anlagen über 20 Jahre (jeder Windpark hat seinen eigenen Windmühlenwart vor Ort). 

  • 255 Mio. Euro Investitionen. 

  • 85.000 Haushalte oder 5 % des Tiroler Stromverbrauchs. 

  • 620 heimische Arbeitsplätze bei der Errichtung der Windräder. 

  • 50 heimische Arbeitsplätze für Wartung und Betrieb der Anlagen. 

Für weitere Informationen zu Tirols Windkraftnuztung treten Sie gerne mit uns in Kontakt!

Windpark Pretul