„Die Tiroler Industrie benötigt für eine wettbewerbsfähige Produktion günstigen und sauberen Strom. Regenerative Energiequellen können einen wichtigen Beitrag für eine sichere, nachhaltige und unabhängige Stromversorgung leisten – auch die Windkraft.“
Karlheinz Wex, Plansee Group
“Windräder in Tirol bringen sauberen Strom für uns Tirolerinnen und Tiroler, gerade im Winter wo der Bedarf hoch ist.”
Marcel, Imst
“Für mich stehen Windkraft und Naturschutz klar im Einklang – auch auf den Bergen”
Sandra, Kitzbühl
“Windräder sind ein deutliches Zeichen für eine lebenwerte Zukunft für Generationen.”
Heinz, Brandenberg
Windkraft als Boost für die Tiroler Wirtschaft
Wie Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler immer wieder betont überweist Tirol jährlich 2 Milliarden Euro für fossile Energien ins Ausland. 70 % davon fallen im Winterhalbjahr an. Genau dann, wenn die Windkraft den meisten Strom erzeugt. Jedes Windrad reduziert gerade im Winter die Importe, erhöht die regionale Wertschöpfung, stärkt die Finanzkraft der Standortgemeinde, produziert günstigen Strom und macht den Wirtschaftsstandort attraktiver, denn die Gemeinden werden für die Windradstandorte finanziell abgegolten. Darüber hinaus erhält die Bevölkerung in den allermeisten Fällen die Möglichkeit günstigeren Windstrom zu beziehen. Zu guter Letzt profitiert auch die Industrie in der Region vom günstigen Windstrom.
Jedes Windrad macht Tirol unabhängiger – vor allem im Winter
Jede Kilowattstunde aus Tiroler Windkraft senkt Tirols Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, die oft aus instabilen Regionen oder von fremden Öl- und Gasmächten kommen. „Unser Wasser, unser Wind" – Tirol macht sich seinen Strom selbst, im Sommer wie im Winter. Zusätzlich entlastet das das Stromnetz. Daher sind Windräder ein Symbol für Unabhängigkeit.
Aus der Region für die Region
Strom aus Windkraft wird direkt vor Ort produziert und trägt so zu einer sauberen und sicheren Versorgung der Tiroler Bevölkerung und der Tiroler Wirtschaft bei.
Windkraft ist Tiroler Winterstrom
Im Zusammenspiel mit Sonne und Wasser stärkt die Windkraft Tirols Versorgungssicherheit über das ganze Jahr. Besonders in den Wintermonaten schließt sie die Lücke, wenn weniger Strom aus Sonne und Wasser zur Verfügung steht. Außerdem unterstützt die Windkraft den Wintertourismus auf seinem ökologischen Weg.
Windkraft zählt zu den günstigsten Stromerzeugungstechnologien
Trotz hoher fossiler Subventionen (weltweit mehr als 600 Mrd. Euro 2023 und mehr als 6 Mrd. Euro in Österreich) waren 2024 weltweit 91 % der gesamten neu errichteten Kraftwerksleistung erneuerbare Energien.
Je mehr Strom aus Wind und Sonne, desto günstiger der Strompreis
Viele Studien haben den Zusammenhang zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Reduktion des Strompreises bestätigt. Eine aktuelle Studie der renommierten, deutschen Energie-Beratung „Enervis“ hat sich die Kostenrelation für Österreich detailliert angesehen:
Ohne PV, Wind und Kleinwasserkraft:
Höhere Strompreise
- 6 % höher von 2021 bis 2024
- Ausblick: 20 % höher im Jahr 2030
Für Privathaushalte zusätzliche 34 Euro pro Jahr in den letzten Jahren und 73 Euro pro Jahr bis 2030. Eine vergleichbare Preiserhöhung gab es zuletzt 2022 während der Energiekrise.
Steigender Gasimportbedarf ohne Erneuerbare:
2030: 1,8 Milliarden m³ höher = das entspräche fast dem aktuellen Gas-Gesamtverbrauch aller österreichischen Haushalte (2 Milliarden m³).
Windräder erhöhen die Versorgungssicherheit und stabilisieren das Netz
Durch die Stromproduktion im Winter reduzieren Windräder den Stromimport und die Kosten für den Ausgleich. Eine breite Verteilung von erneuerbaren Kraftwerken macht das Stromnetz sicherer und verringert damit auch die Managementkosten. Windräder sind regionale Kraftwerke, was wiederum den Stromnetzausbau reduziert. In Summe erhöhen Windräder die Versorgungssicherheit, stabileren das Stromnetz und reduzieren die Kosten.
Windkraftausbau und der alpine Raum sind gut vereinbar
Fortschritt und Naturbewahrung können Hand in Hand gehen. Tirol hat das an vielen Stellen gezeigt. Strenge Genehmigungsverfahren garantieren ein umweltverträgliches Nebeneinander. Durch den technischen Fortschritt werden Windkraftanlagen noch effizienter und umweltschonender.
Windkraftausbau und Tourismus sind gut vereinbar
Wie internationale Studien zeigen, haben Windparks keinen nennenswerten Einfluss auf den regionalen Tourismus. Windräder können darüber hinaus auch einen positiven Einfluss auf den Tourismus haben, wenn sie in die Tourismuskonzepte der Region eingebunden werden. So ist zum Beispiel auf der Website der Gemeinde Ratten zu lesen: „Die Windkraftanlagen mit ihrer monumentalen Anmutung gehören mittlerweile zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Region.“ Die Gemeinde Ratten ist Teil der Rosegger-Waldheimat die seit Jahren mit sanftem Tourismus wirbt. Auch die Bike-Region Mürztal wurde durch die Integration des Windparks in den Tourenplan stark aufgewertet. In den Steirischen Schigebieten werden Windräder im Winter von den Schifahrer:innen positiv wahrgenommen.
Technisches Potential: 1.380 MW
Strommenge in Höhe von 3 TWh (50 % des Stromverbrauchs)
Windparkfläche: 0,5 % der Tiroler Landesfläche
Davon werden lediglich 0,3 % (der Windparkfläche) temporär versiegelt.
99 % der Windparkfläche bleibt land- oder forstwirtschaftlich nutzbar.
30 Windräder mit 300 GWh bis 2030 (entspricht 5 % des Tiroler Stromverbrauchs – ÖNIP-Ziel für Tirol bis 2030).
Ein Vergleich mit dem Burgenland:
Das Burgenland ist KEIN Wasserkraftland, nutzt aber bereits 40 % seines Wasserkraftpotentials. Im Windbereich hat Tirol da einiges aufzuholen.
30 Windräder mit 300 GWh
100 Mio. Euro regionale Wertschöpfung bei Errichtung.
160 Mio. Euro heimische Wertschöpfung durch Betrieb der Anlagen über 20 Jahre (jeder Windpark hat seinen eigenen Windmühlenwart vor Ort).
255 Mio. Euro Investitionen.
85.000 Haushalte oder 5 % des Tiroler Stromverbrauchs.
620 heimische Arbeitsplätze bei der Errichtung der Windräder.
50 heimische Arbeitsplätze für Wartung und Betrieb der Anlagen.
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