CO2-Spar-Aufruf zum Weltspartag

Die Windkraft in Österreich spart bereits 4,3 Million Tonnen CO2 pro Jahr ein – doch das muss erst der Anfang sein Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Derzeit sind wir eher Teil der europäischen Klimaschlusslichter.“

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Die Windkraftnutzung spart bereits jetzt schon soviel CO2 ein, wie ein Viertel aller österreichischen PKWs ausstoßen. 350 Millionen Euro werden jährlich durch die Windkraftnutzung eingespart. „Bei der Reduktion der Treibhausgase muss Österreich allerdings endlich wieder den Weg zur Klimaschutzspitze zurückfinden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Derzeit sind wir eher Teil der europäischen Klimaschlusslichter.“

„Der Weltspartag soll uns bewusstmachen, dass erneuerbare Energien - insbesondere die Windkraft, teure Energieimporte an Öl, Kohle und Gas vermeiden, gleichzeitig enorme Wertschöpfung in Österreich leisten und somit uns allen viel Geld sparen“, so Stefan Moidl.
Die ÖsterreicherInnen ersparen sich durch die Windkraft 350 Millionen Euro durch die vermiedenen Stromimporte „Der Ausbau der Windkraft bringt eine saubere Stromversorgung für österreichische Haushalte und Wirtschaft. Die Versorgung der Elektromobilität und Wärmepumpen durch erneuerbare Energie schützt nicht nur das Klima, sondern erspart Österreich eine Menge Geld“, so Moidl.

Österreich ist Klimaschlusslicht

Österreich ist, was den Treibhausgasausstoß betrifft, schon lange kein Musterschüler mehr. Der Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union ist regelrecht ernüchternd. Vergleicht man die robuste Änderung der Treibhausgasemission aller 28 EU-Länder, zählt Österreich zu jenen fünf Ländern, deren Treibhausgasausstoß anstieg. Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen von 2014 bis 2017 zeigen kontinuierlich wieder nach oben. So hat der Treibhausgasausstoß in diesen vier Jahren um rund 8 Prozent zugenommen und liegt damit bei 82,3 Millionen Tonnen. Auch der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch hat die letzten zwei Jahre von 2016 auf 2018 seit langem wieder um rund 2 Prozent abgenommen. „Österreich muss endlich wieder den Weg zurück an die Klimaschutzspitze finden. Der Weltspartag soll ein Anstoß sein, auch über CO2-Einsparungen nachzudenken und hier die seit langem nötigen Schritte in Richtung Klimaschutz zu gehen“, fordert Stefan Moidl.

CO2-sparen durch Windkraftnutzung

Derzeit erzeugen in Österreich mehr als 1.300 Windräder 7 Milliarden Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom. Diese Strommenge entspricht rund 11 Prozent des heimischen Stromverbrauches. Damit werden bereits 4,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht dem CO2-Ausstoß von 1,3 Millionen Autos, oder einem Viertel aller österreichischen PKWs. Bis 2030 kann die Windkraft ein Viertel des gesamten Stromverbrauches zur Verfügung stellen und mit 25 Millionen Tonnen CO2 seine CO2-Einsparungen beinahe vervierfachen. „Die neue Bundesregierung muss rasch die Weichen der Energiepolitik klar in Richtung Klimaschutz stellen“, so Moidl und weist darauf hin, dass die Windbranche derzeit gar keine Perspektive für neue Windkraftprojekte hat, da die Mittel des Ökostromgesetzes mit bereits bewilligten Projekten ausgeschöpft sind.

Rückfragehinweis

Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee
Mobil: +43 660 20 50 755
m.fliegenschnee@igwindkraft.at


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