Lebendes Windrad erzeugt Strom am Wiener Heldenplatz

Weltrekordversuch: Wind machen für mehr Ökostrom!

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Heute am späten Nachmitttag werden sich KlimaschützerInnen zusammenfinden und gemeinsam den ersten Windpark am Heldenplatz, Mitten in Wien, errichten und damit Strom erzeugen. Mit Pustekraft werden viele Kleinstwindräder zum Leuchten gebracht und vorgeführt wie leicht man mit neuen Windrädern Strom erzeugen kann. Unter dem Motto: „Wind machen für mehr Ökostrom“ wird der Abbau der Warteschlange der 260 genehmigten Windräder durch die kleine Ökostromnovelle gefordert. „Derzeit bringt der Entwurf der kleinen Ökostromnovelle nicht mehr Ökostrom für Österreich“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und fordert: „Heiße Luft alleine ist zu wenig. Wir brauchen frischen Wind für mehr Ökostrom.“

Am Nachmitttag versammeln sich hunderte Menschen am Heldenplatz, um die Politik aufzufordern mit der kleinen Ökostromnovelle für mehr Ökostrom für Österreich zu sorgen. Mit Kleinstwindräder ausgestattet werden die KlimaschützerInnen zeigen, wie einfach es ist, mit Windrädern Strom zu erzeugen. Die Aktion der IG Windkraft steht unter dem Motto „Wind machen für mehr Ökostrom“, denn der Entwurf der kleinen Ökostromnovelle, die derzeit im Parlament verhandelt wird, belässt 260 genehmigten Windräder in der Warteschlange, anstatt den Reformstau zu beseitigen und den Bau der Windräder zu ermöglichen. „Wir fordern den Nationalrat auf, für mehr Ökostrom für Österreich zu sorgen, anstatt die Energiewende weiter zu behindern“, so Moidl.

Weltrekordversuch Mitten in Wien

Mit der Kundgebung wird versucht auch gleichzeitig einen neuen Weltrekord aufzustellen. Durch die bereits eingelangten Anmeldungen ist eines schon vor dem Weltrekordversuch klar. Noch nie zuvor haben sich soviele Menschen zusammengefunden um gleichzeitig mit Kleinstwindrädern, mit Pustekraft angetrieben, Strom zu erzeugen. Jede teilnehmende Person bekommt ein Kleinstwindrad in die Hand, das zu leuchten beginnt, wenn man nur stark genug auf den Rotor bläst. Nach einer kleinen Testphase werden sich alle in der Form eines riesigen Windrades aufstellen. Gemeinsam wird dann das lebende Windrad zum Leuchten gebracht. „Symbolisch stehen die vielen Kleinstwindräder für die 260 Windräder, die in der Warteschlange hängen“, erklärt Moidl und ergänzt: „Es soll ein Zeichen sein, wie einfach es wäre, die fertigen Windkraftprojekte mit der kleinen Ökostromnovelle zum Produzieren von sauberen und umweltfreundlichen Strom zu bringen. Das riesige, leuchtende, lebende Windrad wird auch verdeutlichen, dass viele Österreicher und Österreicherinnen den Ausbau von Ökostromkraftwerken wollen. Es liegt nun am Nationalrat dies umzusetzen.“

Windkraft bringt Arbeitsplätze und Klimaschutz

Die 260 genehmigten Windräder haben eine Leistung von 850 MW und würden 2,5% des österreichischen Strombedarfs zur Verfügung stellen. 5.000 Personen wären bei der Errichtung der Windräder beschäftigt. Weitere 460 Menschen können für den Betrieb und die Wartung der Anlagen eine langfristige Arbeitsstelle finden. Die Errichtung der Windräder würde ein Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro auslösen. 1,3 Millionen Tonnen CO2 Einsparung würden diese Windräder bringen, soviel wie 550.000 PKWs ausstoßen.

Information zum Weltrekordversuch:
Freitag, 24. März 2017, 17 bis 19 Uhr
Heldenplatz, 1010 Wien
www.igwindkraft.at/weltrekord

Rückfragehinweis:
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Mobil: +43 (0)660/20 50 755
m.fliegenschnee@igwindkraft.at

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