Anschluß an das 3-Phasen-Wechselstromnetz


Auf der Seite über den Synchrongenerator erklären wir, daß jeder der Elektromagneten im Stator an eine eigene Phase angeschlossen wird. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das möglich ist, da wir in einem 3-Phasen-System normalerweise nur drei Leiter zur Verfügung haben. Die Antwort sehen Sie in der obigen Grafik.
Dreieckschaltung
Wir benennen die drei Phasen mit L1, L2 und L3. Die erste Spule wird an L1 und L2 angeschlossen, die zweite an L2 und L3, die dritte an L3 und L1.
Diese Art der Schaltung heißt Dreieckschaltung, weil die Leiter in Form eines Dreiecks angeordnet werden können. Zwischen jedem Leiterpaar besteht eine Spannungsdifferenz - eine Wechselspannung. Diese Spannung ist höher als die auf der vorigen Seite definierte, genaugenommen ist sie 1.732 mal so hoch (1.732 ist die Quadratwurzel aus 3).
Sternschaltung
Es gibt noch eine andere Möglichkeit, wie wir an ein 3-Phasen-Netz anschließen können:
Wir verbinden jeweils ein Ende der drei Spulen mit der dazugehörigen Phase, die verbleibenden freien Enden werden einfach zusammengeschaltet. Das mag überraschend aussehen, doch wenn wir uns vor Augen halten, daß die Summe der drei Phasen immer Null ist, erscheint das vernünftig.
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Letzte Änderung 12. Mai 2003
http://www.windpower.org/de/stat/unitac3c.htm
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