Windkraft schafft Arbeitsplätze

Betonturmwerk für Windradtürme von Arbeitsminister Hundstorfer eröffnet

Heute wurde die weltweit größte Betonturmfertigung für Windradtürme des Windkraftanlagen Herstellers Enercon außerhalb Deutschlands von Minister Hundstorfer und Landeshauptmann Niessl eingeweiht. An die 200 Personen fertigen in diesem Werk bis zu 200 komplette Windradtürme im Jahr. „Die Windenergie nimmt eine wichtige Stellung ein indem durch sie Wachstumsimpulse und neue Arbeitsplätze entstehen. Das Betonturmwerk in Zurndorf ist ein herausragendes Beispiel dafür“, freut sich Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer.

© Bgld. Landesmedienservice
 © Bgld. Landesmedienservice

Seit Jahresbeginn steht in Österreich ein großes Produktionswerk für Windradtürme. ENERCON, einer der größten Windradhersteller der Welt, hat dieses in Zurndorf errichtet. 120 ArbeiterInnen fertigen dort derzeit bereits 45 Betonturmsegmente pro Woche für Windräder des Typs E-101/3 MW. Schrittweise wird die Produktion auf 24 Turmsegmente pro Tag hochgefahren und die Angestelltenzahl auf 200 angehoben. Mit diesen Turmteilen wird in den nächsten Jahren ausschließlich der österreichische Markt beliefert. Später wird das Werk auch für den Osteuropäischen sowie für den Süddeutschen Markt produzieren.

Die Wichtigkeit des Ökostromgesetzes

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Der Bau des Turmproduktionswerks in Zurndorf wurde erst durch das Ökostromgesetz 2012 ermöglicht. „Nur ein wachsender Ausbau der Windenergie macht es möglich auch über weitere Projekte der lokalen Wertschöpfungskette nachzudenken“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und führt weiter aus: „Stabile Rahmenbedingungen sind unerlässlich, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien auch langfristig die geschaffenen Arbeitsplätze sichern soll.“
Allein durch den Windkraftausbau in den Jahren 2012 und 2013 sind 4.300 Personen auf den Windradbaustellen beschäftigt. Zusätzlich wurden durch die Errichtung knapp 400 Dauerarbeitsplätze neu geschaffen. Allein durch das Engagement der Firma ENERCON sind bereits mehr als 450 MitarbeiterInnen in Österreich an drei Standorten (Wolkersdorf, Neusiedl am See und Zurndorf) beschäftigt. „Aufgrund des hohen Bedarfs an Betonturmsegmenten in dieser Region hatte sich ENERCON zum Bau der Fabrik entschlossen. Hinzu kommen die langjährige Partnerschaft mit dem burgenländischen Energieversorger Energie Burgenland und die gute Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesland“, bestätigt Klaus Peters Gesamtproduktionsleiter von ENERCON, die Wichtigkeit von Stabilität.

Windradtürme Made in Austria

Diese Windradtürme aus Zurndorf haben einen sehr kurzen Transportweg. Derzeit stehen im Burgenland bereits über 70 Windräder dieses Typs mit einer Gesamtleistung von mehr als 210 MW. „Die Nutzung erneuerbarer Energien schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze.
Dazu ist die Anpassung der Berufsbilder und der Bildungsangebote in Österreich erforderlich“, betont Hundstorfer. „Mit einer Fachhochschule für Erneuerbare Energien in Pinkafeld und einer eigenen Lehrwerkstätte für Windkrafttechniker in Mattersburg ist das Burgenland auch in diesem Bereich Vorreiter der Branche“, freut sich Hans Niessl.
Moidl betont abschließend: „All das braucht aber zwingend stabile und langfristige Rahmenbedingungen. Jene, die ständig Systemänderungen des Ökostromgesetzes herbeiwünschen, wollen in Wahrheit nur den Ausbaustopp der Erneuerbaren und zurück in die fossil atomare Energiewirtschaft“.

Rückfragehinweis:

IG Windkraft:
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Mobil: +43 (0)660/20 50 755
m.fliegenschnee@igwindkraft.at

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