11.1.2012
Seit bekannt wurde, dass im nördlichen Niederösterreich größere Schiefergasvorkommen vorhanden sind, steigt der Unmut der Öffentlichkeit. Tatsache ist, dass es derzeit noch
keine umweltfreundliche Alternative zur gängigen Fördermethode von Schiefergas – dem sogenannten Fracking – gibt. Johannes Wahlmüller, Energieexperte von Global 2000, meinte: „Fracking ist aus Umweltsicht hochgefährlich. Die derzeit eingesetzte Technologie führt in jedem Fall zu Umwelt- und Gesundheitsschädigungen.“
Auch seitens Greenpeace steht man der Technologie zur Förderung von Schiefergas äußerst skeptisch gegenüber. Der Energiesprecher der Umweltorganisation, Jurrien Westerhof, dazu: „Wir gehen davon aus, dass die OMV mit den Plänen zur Schiefergas-Förderung viel weiter vorangeschritten ist, als sie öffentlich zugibt. Österreich hat zu Recht die unterirdische Lagerung von CO2 verboten. Die Bundesregierung muss jetzt auch bei der Schiefergas-Förderung die Notbremse ziehen und diese wie Frankreich verbieten.“
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